Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik

Ihre behandelnde Ärztin berät Sie ausführlich zu den Möglichkeiten, den Grenzen und den bedenkenswerten Aspekten der vorgeburtlichen Untersuchungen (Praenataldiagnostik):

Ultraschall in der 9 – 12. SSW
ETS = Ersttrimesterscreening: SSW 12-14, Messung der Nackenfalte. Dieser Wert fließt zusammen mit 2 Ihrer Blutwerte und Ihrem Alter in ein statistisches Programm ein, dass eine Risikoermittlung für die Trisomie 21, 13 und 18 erstellt (Veränderungen der Erbanlagen/Chromosomen des Kindes)
NIPT = Nichtinvasive praenatale Testung, SSW 9 – 32, Kontrolle von Bruchstücken kindlicher Chromosomen im mütterlichen Blut zur Risikobestimmung für Trisomie 21, 13 und 18, sowie zur Erkennung von Erkrankungen, die durch eine Fehlverteilung der Geschlechtschromosomen x/y entstehen können.
AC = Amniocentese, etwa SSW 14 – 16, Fruchtwasseruntersuchng zur exakten Untersuchung der kindlichen Chromosomenzahl.
Erweiterter Basisultraschall: SSW 20, ausführliches Organscreening durch Ultraschalluntersuchung. Dies entspricht nicht dem Degum II Ultraschall beim Spezialisten.

Eltern gehen mit diesem Thema sehr unterschiedlich um. Manche Paare entscheiden sich bewusst gegen die Pränataldiagnostik, andere sind sehr interessiert und nutzen die Möglichkeiten. Für Paare mit erhöhtem Risiko ist es oft ein sehr schwieriger Prozess, die für sie individuell richtige Entscheidung zu finden. Bitte scheuen Sie sich nicht, genügend Zeit und kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen.

Sie haben auch die Möglichkeit, einen psychosozialen Beratungstermin in einer Beratungsstelle (z.B. Pro familia) oder ggf. bei besonderen Fragestellungen eine genetische Beratung bei einem/r Humangenetiker/in zu vereinbaren.

Wichtig ist, dass Sie die für Ihre Situation bestmögliche Entscheidung finden. Hierzu steht Ihnen auch schriftliches Informationsmaterial zur Verfügung.

Im Anhang/Download finden Sie im Einwilligungsblatt für die Praenataldiagnostik ausführliche Informationen und für Sie wichtige Fragestellungen zu diesen Untersuchungen.

Die Ultraschall-Untersuchung wird in unserer Praxis von Frau von Scherenberg durchgeführt, sie ist zertifiziert nach FMF-Deutschland (Fetal Medcine Foundation).
Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich an externe Praenataldiagnostiker zu wenden.

Sollten Sie sich für die Praenataldiagnosrik in unserer Praxis entschieden haben, bringen Sie bitte den ausgefüllten und unterschriebenen Bogen zum Untersuchungstermin mit.

Einwilligung zur Praenataldiagnostik / Download (bitte zur Untersuchung mitbringen)

Liebe Patientinnen,

die aktuelle Corona-Pandemie zwingt auch unsere Praxis zu Anpassungen.
Bitte entnehmen Sie hier unsere Informationen, wir werden sie ggf. aktualisieren.

Das Wichtigste vorab:
Bitte tragen Sie auch in unserer Praxis eine Mund-Nasen-Schutz.
Bitte sagen Sie möglichst frühzeitig Ihren Termin ab (Tel./AB, Mail oder Fax), wenn Sie ihn nicht einhalten Können/möchten!

Bitte kommen Sie ohne Angehörige oder Kinder in die Praxis – Ausnahmen: für Schwangere: der Ultraschall in der 12., 20. und 30.SSW. Hier kann der Partner/die Partnerin mit ins Untersuchungszimmer, sollte aber bitte bis dahin im Treppenhaus oder auf der Straße warten. Zudem für Minderjährigen und Frauen mit schlechten Deutschkenntnissen.

Wenn Sie Erkältungssymptome oder Fieber haben, in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person hatten – bitte kommen Sie nicht in die Praxis sondern nehmen Sie ggf. telefonisch Kontakt mit uns auf! Dies gilt auch für schwangere Frauen. Abstriche auf eine Corona-Infektion können wir in unserer Praxis nicht durchführen.
Ansonsten entscheiden Sie bitte selber, ob der Termin für Sie dringlich ist oder ob Sie ihn auf später verschieben möchten.

Für Fragen, die Sie nicht mit unseren Arzthelferinnen klären können, bei akuten Beschwerden und für Notfallsituationen stellen wir eine erweiterte Telefonsprechstunde zur Verfügung.
Sie können sich zusätzlich zu den bekannten Telefonzeiten täglich zwischen 7.30 und 8.00 Uhr bei uns melden, wir schauen dann, was wir telefonisch klären können oder ob Sie in die Praxis kommen müssen.
Unsere tägliche Notfallsprechstunde mittags von 11.45 – 12.30 bleibt für Sie geöffnet.

Für schwangere Frauen gilt: die regulären Vorsorge- und Ultraschalluntersuchungen werden weiter durchgeführt (wenn Sie keine Erkältungssymptome aufweisen).
Wichtig: Die Corona-Infektion stellt nach derzeitigem Kenntnisstand kein erhöhtes Risiko weder für die Schwangere noch für das ungeborene oder geborene Kind dar. Stillen ist uneingeschränkt möglich.

Kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit!! Wir sind froh, dass wir die Maßnahmen etwas lockern können!

Ihr Praxisteam aktualisiert 29.5.2020