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Vorsorgeuntersuchungen

Auch in der Gynäkologie werden medizinisch sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen von Ihrer Krankenkasse übernommen. Wir beraten Sie gern und ausführlich zu diesen Leistungen. Es steht Ihnen frei, ob Sie diese Untersuchungen in Anspruch nehmen möchten.

Bis zum 25. Lebensjahr jährliche Chlamydienkontrolle aus dem Morgenurin.
(Chlamydieninfektionen sind die zur Zeit häufigste Geschlechtskrankheit, sie können die Eileiter verkleben und zu Sterilität führen. Chlamydien werden antibiotisch behandelt.)

Krebsfrüherkennungsuntersuchungen

Ab dem 20. Lebensjahr die jährliche Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs durch eine Abstrich vom Muttermund.
Ab dem 30. Lebensjahr zusätzlich die jährliche Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen zur Früherkennung von Brustkrebs.
Ab dem 50. Lebensjahr ein jährlicher Stuhltest (Hämoccult) zur Früherkennung von Darmkrebs.
Ab dem 55. Lebensjahr ein Stuhltest (Hämoccult) alle 2 Jahre, wenn Sie von einer Darmspiegelung Abstand nehmen. Sollten Sie die Darmspiegelung durchgeführt haben mit unauffälligem Ergebnis, kann auf die Stuhlprobe in den nächsten 10 Jahren verzichtet werden.
ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung (Coloskopie) zur Früherkennung von Darmkrebs. Diese kann nach 10 Jahren wiederholt werden.
zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr alle 2 Jahre eine Mammografie (Mammografiescreening).

Bei auffälligen Befunden bieten wir Ihnen ausreichend Zeit an, um diese zu besprechen und die für Sie richtigen Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Für manche Frauen kann es durch besondere Vorerkrankungen oder Lebensumstände sinnvoll sein, zusätzliche Früherkennungs-
untersuchungen in Anspruch zu nehmen. Auch hier beraten wir Sie gern.

Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen, die nicht von Ihrer Krankenkasse getragen werden, findend sie unter Wahlleistungen.

Liebe Patientinnen,

die aktuelle Corona-Pandemie zwingt auch unsere Praxis zu Anpassungen.
Bitte entnehmen Sie hier unsere Informationen, wir werden sie ggf. aktualisieren.

Wenn Sie Erkältungssymptome oder Fieber haben, in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person hatten – bitte kommen Sie nicht in die Praxis sondern nehmen Sie ggf. telefonisch Kontakt mit uns auf! Dies gilt auch für schwangere Frauen. Abstriche auf eine Corona-Infektion können wir in unserer Praxis nicht durchführen.

Ansonsten entscheiden Sie bitte selber, ob der Termin für Sie dringlich ist oder ob Sie ihn auf später verschieben möchten. Bitte sagen Sie ggf. den Termin möglichst früh ab, damit wir besser planen können.

Für Fragen, die Sie nicht mit unseren Arzthelferinnen klären können, bei akuten Beschwerden und für Notfallsituationen stellen wir eine erweiterte Telefonsprechstunde zur Verfügung.
Sie können sich zusätzlich zu den bekannten Telefonzeiten täglich zwischen 7.30 und 8.00 Uhr bei uns melden, wir schauen dann, was wir telefonisch klären können oder ob Sie in die Praxis kommen müssen.
Unsere tägliche Notfallsprechstunde mittags von 11.45 – 12.30 bleibt für Sie geöffnet.

Für schwangere Frauen gilt: die regulären Vorsorge- und Ultraschalluntersuchungen werden weiter durchgeführt (wenn Sie keine Erkältungssymptome aufweisen). Wir bitten Sie aber dringend ohne Kinder und Partner in die Praxis zu kommen – leider auch zu den Ultraschalluntersuchungen. Begleitpersonen können wir zur Zeit nicht in die Praxis lassen.
Wichtig: Die Corona-Infektion stellt nach derzeitigem Kenntnisstand kein erhöhtes Risiko weder für die Schwangere noch für das ungeborene oder geborene Kind dar. Stillen ist uneingeschränkt möglich.

Sollte sich die Situation zuspitzen ist derzeit nicht ausgeschlossen, dass wir im weiteren Vorsorgetermine ohne Dringlichkeit absagen müssen.

Kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit!!

Ihr Praxisteam 23.3.2020